Freitag, 27. Oktober 2017
Neue Leute kennen lernen mal anders
Andauernd muss ich mit Fremden reden, mal mehr mal weniger freiwillig. Smalltalk ist eher nicht so mein Ding. Meiner Meinung nach reine Zeitverschwendung.

Wenn ich jemanden jedoch wirklich kennen lernen möchte, habe ich mittlerweile ein beachtliches Repertoire an Fragen angesammelt. Dank diesen weiß ich nach einem gemütlichen Abend, ob ich mich wieder mit jemandem Unterhalten möchte oder ob mir jemand zu langweilig ist.

Dies fing damit an, dass ich seeehr schüchtern war als Jugendliche. Mein Selbstbewusstsein kam erst über die Jahre. Dennoch bin ich eher zurückhaltend in der Gegenwart von mir unbekannten Personen. Da mir das Reden dann eher schwer fällt, habe ich mir eine Fragetechnik angeeignet um Gespräche aufzubauen.

Als ich jünger war, waren dies noch ganz langweilige Fragen, wie etwa die Lieblingsfarbe, das Lieblingstier usw.

Mittlerweile weiß ich genau was ich fragen muss, damit ich jemanden wirklich kennen lerne.

Dazu beginne ich ersteinmal mit ein paar unpersönlicheren Dingen wie etwa:

Reist du gerne?
Was machst du gerne in deiner Freizeit?
Beruf?
...

Wenn mir die bisherigen Antworten sympatisch sind, möchte ich wissen wer dieser Mensch wirklich ist und am Besten auch wie er zu dem geworden ist, was er heute ist.

Dazu braucht es eher persönlichere Fragen, für die mein Gegenüber häufig erstmal überlegen muss.

Was war dein schönstes Erlebnis?
Kannst du dich an deine Träume erinnern?
Hast du ein gutes Verhältnis zu deiner Familie?
Was möchtest du unbedingt mal erleben?
...

Diese Vorgehensweise hilft mir sehr gut um neue Freundschaften zu schließen und Gespräche in Gang zu bringen. Natürlich muss man dies etwas besser verpacken, sodass es nicht ganz so sehr auffällt, dass man die andere Person ausfrägt ;).

Wie ist das bei euch? Fällt es euch eher leicht oder schwer neue potenzielle Freunde kennen zu lernen? Wie macht ihr das?

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